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Jazz- und Modern Dance Ranglistenturniere in Wetzlar

Ganz in der Tradition Hessens als Hochburg des Jazz- und Modern Dance fiel die Wahl dieses ersten Austragungsortes mit Wetzlar auf eine Hessische Stadt. Nach den guten Erfahrungen beim Ligaturnier der Formationen im März dieses Jahres bekam der Schwarz-Rot-Club Wetzlar den Zuschlag für diese Wettkämpfe. Zwei weitere werden im Oktober in Saarlouis und Wuppertal folgen.

Weit über 200 Tänzerinnen und Tänzer aus dem Jugend- und Hauptgruppenbereich gingen an diesem Spätsommerwochenende in der August-Bebel-Schule in Wetzlar in den jungen Disziplinen „Solo“, „Duo“ und „Small Group“ an den Start.

Die Teilnehmerinnen des ausrichtenden Vereins nutzen die Gelegenheit zur Standortbestimmung. Sarah Strunk qualifizierte sich trotz gelungener Vorstellung nicht fürs Viertelfinale und teilte dieses Schicksal mit Leonie Endres, die ihre Leistung nicht ganz abrufen konnte.

Knapp an der Medaille vorbeigetanzt

Die Wetzlarer Hoffnungsträger in den zehn Tänzen der höchsten Juniorenklasse, Daniel Kasper und Nastasja Chodykin, haben in einem packenden Wettkampf im Braunfelser Haus des Gastes Platz vier erreicht. Vor gut gefülltem Haus und lebhaften Anfeuerungsrufen lagen sie nach 35 Tänzen und dem Finale in der Standardsektion noch auf Platz Drei. Dann schnell raus aus dem schwingenden langen Kleid und hinein ins knappe schwarz-glitzernde Latein-Outfit, noch mal alle Kräfte mobilisieren und sich selbst Mut machen: „Hoffentlich bleibt es so“, sagte Nastasja Chodykin.

Doch neun Wertungsrichter waren sich bei den Plätzen drei bis fünf nicht einig und so gingen die Wertungen rauf und runter, bis am Ende für die sympatischen Tänzer des Schwarz-Rot-Clubs Wetzlar der undankbare vierte Platz herauskam.

Die Enttäuschung der beiden und auch der Trainer Evgeny Vinokurov und Christina Luft war nicht zu übersehen, obwohl ein vierter Platz in einer Deutschen Meisterschaft über Zehn Tänze gegen 40 Paare aller Ehren wert ist. „Der Trainingsaufwand muss bei zehn Tänzen ja enorm sein“, bewunderte Braunfels’ Bürgermeister Wolfgang Keller die faszinierenden Leistungen. Die Clubkameraden Maurice Rahaus und Louisa Neuhof tanzten im selben Wettkampf in die Zwischenrunde und wurden mit Platz 16 zweitbestes Hessisches Paar.

Sieg für Newcomer „Déjà-vu“ aus Wetzlar

Trainerin Kathinka Prick vom Schwarz-Rot-Club Wetzlar kann stolz auf ihre sechs jungen Damen sein: Sie kamen, sahen, siegten. Das einzige, was an der Gruppe „déjà-vu“ (wörtlich: bereits gesehen) war, sind vier Mitglieder, die bereits in der Gardeformation „Undercover“ viele Showauftritte in Wetzlar und hessenweit hatten. Aber für den Jazz- und Moderntanzbereich wurde diese Formation neu gegründet und ging mit neuer Choreographie und Musik erstmalig beim Landesligaturnier in der August-Bebel-Schule Wetzlar an den Start. Fünf Wertungsrichter hatten keine Mühe den Wetzlarerinnen im Feld der zehn Gruppierungen fünfmal „ja“ für das große Finale zu geben. In einem Hauch von zart-weißen Kleidern vertanzten sie Tracy Chapman’s Song „Unsung psalms“.