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WDSF Worldcup Latein - Die 35. Leica geht nach Ungarn

Vor toller Kulisse und begeisterten Anfeuerungsrufen schafften es die Lokalmatadoren Evgeny Vinokurov und Christina Luft beim World Cup in Wetzlar auf Platz fünf. Die wertvolle Leica Kamera, zum 35. Mal der Preis für den Sieger, ging zum ersten Mal nach Ungarn. Andrea Silvestri und Martina Varadi lieferten sich einen heißen Kampf mit den zweitplatzierten Russen Anton Aldaev und Natalia Polukhina, der, wie schon in den letzten Wettkämpfen der beiden, zugunsten der Ungarn ausging. Der gebürtige Italiener Silvestri und die Budapesterin Varadi, beide 30 Jahre alt und Tanztrainer von Beruf, freuten sich besonders über den Sieg beim 35. Wetzlarer Leicaturnier, da sie hier vor vier Jahren bei der Mitteleuropameisterschaft nur zweite geworden waren.

WDSF Worldcup 10 Tänze - Die Leica geht nach Estland
Gerade noch in Minsk und Moskau getanzt, dann in Wetzlar den ersten World Cup geholt: Konstantin Gorodilov und Dominika Bergmannova aus Estland gewinnen das Turnier über die zehn Tänze und die wertvolle Leica in der Stadthalle Wetzlar im Rahmen des 34. Internationalen Leica-Turniers.
Die knapp 300 Zuschauer verfolgten am Abend gespannt die Semifinal- und Finalrunden, bis am Ende nach 40 Tänzen das Ergebnis feststand. Platz zwei sowohl in der Standard- als auch in der Lateinsektion reichten der 21 jährigen gebürtigen Pragerin und dem 23 jährigen Studenten aus Tallinn zum obersten Treppchenplatz. „Wir gaben unser bestes, haben den Sieg aber nicht erwartet“, sagt die strahlende Gewinnerin, „Dies ist das beste Ergebnis unserer Karriere.“

WDSF World Cup Standard Professionals. Die Leicas gehen zum zweiten Mal nach Litauen

Überraschte Gesichter bei den Turnierpaaren gab es diesmal nach der Bekanntgabe der Sieger nicht, obwohl sie aufgrund verdeckter Wertung keinerlei Anhaltspunkte hatten. Als die letzten drei im Flur auf den Aufruf warteten, standen sie bereits in der richtigen Reihenfolge hinter der Tür. Dass Donatas Vezelis und Lina Chatkeviciute das Rennen machen würden, war aufgrund ihres Europa-Vizemeistertitels und der perfekten Präsentation an diesem Abend durchaus zu erwarten.

„Ihre Fußtechnik ist perfekt“, bestätigte Johanna Klisan schon vor der Siegerehrung und „alle Finalisten tanzen auf fast gleichermaßen hohem Niveau“. Ein erlösendes Lächeln kam dennoch bei den Gewinnern, als sie als letzte aufs Podest gerufen wurden. Die Deutschen Michael Wenger und Jekaterina Perederejeva sicherten sich mit Platz sechs einen Finalplatz.

Europacup 10 Tänzemeister und Gewinner der Leica kommt aus Italien.

Emotion pur beim italienischen Sieger.

Damit hatte er nicht gerechnet! Maurizio Benenato Cono vollführte Luftsprünge im Foyer, als die Finalisten in der Reihenfolge ihrer Platzierung, beginnend mit dem sechsten in den Saal gerufen wurden und die vermeintlichen russischen Favoriten den Bronzeplatz betreten mussten. Als dann das dänische Paar als nächstes mit Silber dekoriert wurde, überwältigten Tränen der Freude und Unfassbarkeit den kleinen Italiener aus Neapel mit seiner russischen Partnerin Tatiana Veselkina.

Vor dem Turnier gestand er, dass er die Russen vorn sieht, „die haben wir erst einmal besiegt“. Und am Ende? „Meine Mutter fällt in Ohnmacht, wenn ich sie gleich anrufe.“ Sie hatten sich nichts ausgerechnet, wollten einfach nur gut tanzen. Das tut der Napoletaner bereits seit seinem 6. und sie seit ihrem 5. Lebensjahr. So überraschend wie für ihn selbst kam das Ergebnis für die Zuschauer keineswegs. Oberbürgermeister Wolfram Dette gefiel das Siegerpaar von Anfang an am besten, „sie haben die überzeugendste Ausstrahlung, der Funke zum Publikum springt über“.